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Häufige Fragen

Fragen, die vorher wichtig sind.

Wir haben zusammengetragen, was uns Bewerberinnen und Bewerber am häufigsten fragen – und dabei auch die unangenehmen Fragen stehen lassen.

01

Bewerbung und Ablauf

Von der ersten Frage bis zum Vertragsangebot vergehen bei uns im Schnitt 9 Tage. Was in dieser Zeit passiert, steht hier.

Zwei Minuten Zeit und eine E-Mail-Adresse. Sie beantworten fünf kurze Fragen zu Verfügbarkeit und Erfahrung und hinterlassen Ihre Kontaktdaten. Kein Anschreiben, kein Lebenslauf-Upload, keine Zeugnisse. Was uns interessiert, klären wir im Gespräch.

Sie bekommen sofort eine Bestätigung per E-Mail. Direkt im Anschluss öffnet sich der Personalbogen, und danach wählen Sie in unserem echten Kalender einen Gesprächstermin. Alle drei Schritte zusammen dauern etwa acht Minuten.

Weil wir die Daten ohnehin brauchen, sobald ein Vertrag im Raum steht, und weil es unangenehmer ist, sie später zwischen Tür und Angel nachzureichen. Was Sie gerade nicht zur Hand haben – Sozialversicherungsnummer, Steuer-ID, Bankverbindung –, lassen Sie einfach frei und tragen es später nach. Solange kein Arbeitsverhältnis zustande kommt, sind diese Angaben freiwillig.

Innerhalb von drei Werktagen melden wir uns – auch bei einer Absage und auch dann, wenn wir noch keine abschließende Entscheidung getroffen haben. Wir lassen niemanden im Ungewissen hängen.

Ein kurzes Telefongespräch über etwa 15 Minuten mit der Person, für die Sie später arbeiten würden – nicht mit einer Personalabteilung, die die Stelle nur vom Papier kennt. Es gibt keine Fangfragen, keine Rollenspiele und keinen Persönlichkeitstest. Wir wollen wissen, wie Sie arbeiten und was Sie brauchen.

Das ist bei drei von vier Positionen ausdrücklich kein Hindernis – nur die Sachbearbeitung in der Verwaltung setzt eine kaufmännische Ausbildung voraus. Rund die Hälfte unserer Kolleginnen und Kollegen im Vertrieb ist quer eingestiegen – aus dem Einzelhandel, aus der Gastronomie, aus der Pflege. Wichtiger als Vorwissen sind Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, sechs bis zwölf Wochen wirklich zu lernen.

Ja. Schreiben Sie es in das Nachrichtenfeld oder erwähnen Sie es im Gespräch. Wir schauen dann gemeinsam, welche Position am besten passt, statt Sie durch zwei getrennte Verfahren zu schicken.

02

Arbeiten im Homeoffice

Von 142 Mitarbeitenden arbeiten 94 dauerhaft von zu Hause. Wir machen das seit 2014 und haben die üblichen Fehler bereits gemacht.

Ja. Alle ausgeschriebenen Stellen laufen dauerhaft aus Ihrer Wohnung, deutschlandweit. Zweimal im Jahr treffen wir uns für jeweils zwei Tage als Team in Hamburg – Anreise und Übernachtung zahlen wir. Darüber hinaus gibt es keine Präsenzpflicht und keine stille Erwartung, doch irgendwann ins Büro zu kommen.

Es gibt eine Kernzeit von 10 bis 16 Uhr, in der Sie erreichbar sein sollten, weil in dieser Zeit Kundinnen und Kollegen anrufen. Den Rest Ihrer Stunden teilen Sie sich frei ein. Außerhalb der vereinbarten Zeiten erwartet niemand eine Antwort; Notfälle laufen über eine externe Nummer, nicht über Ihr Diensthandy.

Alle vier Positionen sind in Teilzeit möglich – die telefonische Terminvereinbarung ab 10 Wochenstunden, die übrigen ab 25. Sagen Sie im Bewerbungsformular einfach, welcher Umfang und welche Lage bei Ihnen realistisch sind – daraus entsteht kein Nachteil.

Nein. Es gibt keine Software, die Ihren Bildschirm aufzeichnet, Tastenanschläge zählt oder Aktivitätszeiten misst. Wir messen Ergebnisse, nicht Anwesenheit. Es gibt auch keine Anrufquote und keine Wählmaschine.

Sie bekommen sechs bis zwölf Wochen strukturierte Einarbeitung und eine feste Person, die für Sie zuständig ist – kein Handbuch-PDF und dann viel Erfolg. In den ersten Wochen gibt es tägliche kurze Abstimmungen, danach werden sie seltener, so wie Sie es brauchen.

Ein separates Arbeitszimmer ist keine Bedingung. Sie brauchen einen festen Tisch, einen Stuhl, an dem Sie acht Stunden sitzen können, stabiles Internet und eine Ecke, in der Sie ungestört telefonieren. Wenn es an der Ausstattung hakt, hilft der Zuschuss von 600 Euro weiter.

03

Vertrag und Bezahlung

Alle Positionen sind unbefristet und in Festanstellung. Was das konkret heißt und was nicht.

Fest angestellt, mit regulärem Arbeitsvertrag, Lohnsteuer, Sozialversicherung und Urlaubsanspruch. Wir arbeiten nicht mit Handelsvertreterverträgen und nicht mit Konstruktionen, die auf Scheinselbstständigkeit hinauslaufen.

Nein. Es gibt bei uns keine Schulungsgebühren, keine Lizenzkosten, keine Kaution und keine Vorleistung irgendeiner Art. Wenn Sie anderswo für einen Job im Immobilienvertrieb zahlen sollen, ist das ein Warnsignal – dort geht es meist um den Verkauf von Schulungen, nicht um eine Stelle.

Aus einem Festgehalt, das jeden Monat gleich hoch ist, und – je nach Position – einem variablen Anteil. Das Festgehalt allein liegt über dem, wovon man leben kann; der variable Teil ist ein Zuschlag, keine Existenzgrundlage. Die Spanne steht in jeder Stellenanzeige.

Sie erhalten monatlich 40 Euro zusätzlich zum Gehalt für Strom, Heizung und Internetanteil. Die Pauschale wird ohne Nachweise gezahlt und läuft, solange Sie bei uns arbeiten.

Für alles, was Ihr Arbeitsplatz zu Hause braucht und was wir nicht ohnehin stellen: Schreibtisch, Bürostuhl, Lampe, Rollcontainer, Fußstütze. Sie kaufen selbst aus und reichen die Belege ein. Der Betrag steht einmalig zu Beginn zur Verfügung.

30 Urlaubstage im Jahr bei einer Fünftagewoche, anteilig bei Teilzeit. Die Probezeit beträgt sechs Monate mit der gesetzlichen Kündigungsfrist von zwei Wochen; danach gelten die vertraglichen Fristen. Der Vertrag selbst ist unbefristet.

04

Technik und Ausstattung

Die Arbeitsmittel kommen von uns und sind vor Ihrem ersten Arbeitstag bei Ihnen zu Hause.

Nein. Sie wählen zwischen einem MacBook Air und einem Windows-Notebook; dazu kommen zweiter Monitor, Headset und ein Diensthandy, das Sie auch privat nutzen dürfen. Alles wird rechtzeitig vor dem ersten Arbeitstag geliefert. Sie brauchen nur einen Tisch, einen Stuhl und stabiles Internet.

Für Videocalls und die Arbeit in unseren Systemen reichen 16 Mbit im Download und 5 Mbit im Upload aus. Eine Verbindung über Kabel ist stabiler als WLAN, ist aber keine Bedingung. Ein reiner Mobilfunkanschluss funktioniert erfahrungsgemäß nur eingeschränkt.

Eine gelegentliche private Nutzung ist in Ordnung, solange sie den Betrieb nicht stört und keine dienstlichen Daten gefährdet. Die Einzelheiten stehen in einer kurzen Nutzungsvereinbarung, die Sie mit dem Vertrag erhalten.

Sie melden sich beim internen IT-Support, der werktags von 8 bis 18 Uhr besetzt ist. Ersatzgeräte gehen in der Regel am selben oder am nächsten Werktag raus. Ausfallzeiten gehen nicht zu Ihren Lasten.

Der Zugang zu unseren Systemen läuft über persönliche Konten mit Zwei-Faktor-Bestätigung, die Festplatten der Laptops sind verschlüsselt. Sie erhalten zu Beginn eine kurze Einweisung in den Umgang mit Kunden- und Objektdaten – das ist Teil der bezahlten Einarbeitung, keine Zusatzaufgabe für den Feierabend.

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Ihre Frage war nicht dabei? Dann sehen Sie sich die Stellen an.

Zu jeder Position steht dort, welche Aufgaben dazugehören, wie ein Arbeitstag aussieht und was die Stelle vergütet. Was danach noch offen ist, klären wir persönlich – schreiben Sie uns, wir antworten meist am selben Tag.