Kernzeit 10 bis 16 Uhr.
Den Rest teilen Sie sich ein.
94 von 142 Mitarbeitenden arbeiten dauerhaft von zu Hause. Auf dieser Seite steht, wie das konkret läuft: welche Technik Sie bekommen, wie die Einarbeitung abläuft, wann Sie erreichbar sein müssen – und was wir ausdrücklich nicht von Ihnen verlangen.

Acht Punkte, die vor
dem Vertrag geklärt sind.
Das Folgende steht so oder sinngemäß in der Betriebsvereinbarung von 2014. Sie bekommen sie im Bewerbungsgespräch zu lesen, nicht erst nach der Unterschrift.
- Kernzeit
- 10:00 bis 16:00 Uhr, montags bis freitags. In dieser Zeit sind Sie erreichbar und im Team sichtbar.
- Restliche Stunden
- Frei einteilbar zwischen 6:00 und 21:00 Uhr. Wer lieber um sechs anfängt, fängt um sechs an.
- Zeiterfassung
- Browserbasiert, Sie tragen selbst ein. Überstunden werden erfasst und in Freizeit ausgeglichen. Sie verfallen nicht.
- Keine Überwachungssoftware
- Kein Screenshot-Werkzeug, kein Tastaturprotokoll, keine Messung von Mausbewegungen. Ihren Status im Chat können Sie abschalten.
- Nach Feierabend
- Keine Erreichbarkeit. Notfälle laufen über eine externe Rufnummer, nicht über Ihr Diensthandy.
- Wohnort
- Frei innerhalb Deutschlands. Ein Umzug ist nie Voraussetzung für eine Stelle oder eine Beförderung.
- Präsenz
- Zwei Tage im Jahr in Hamburg. Darüber hinaus gibt es keine Anwesenheitspflicht.
- Was Sie mitbringen
- Einen Tisch, einen Stuhl und eine Leitung mit mindestens 25 Mbit/s im Download und 5 Mbit/s im Upload.
Alles da, bevor Sie anfangen.
Die Geräte kommen per Kurier, eingerichtet und mit Ihren Zugängen versehen, in der Woche vor dem ersten Arbeitstag. Sie kaufen nichts vor und legen nichts aus.
Was wir stellen
- Notebook, 14 ZollMacBook Air oder Windows-Gerät – Sie entscheiden
- Zweiter Monitor, 27 Zollinklusive Ständer und Kabel
- Headset mit Mikrofonarmkabelgebunden, weil zuverlässiger
- Diensthandybei allen Positionen mit Kundenkontakt
- Software und Fachliteraturvollständig gestellt
Was wir zahlen
- Homeoffice-Pauschale40 € netto / Monat
ohne Nachweis, ab dem ersten Monat
- Stuhl und Tisch600 € einmalig
Beleg genügt, keine Auswahlliste, die Möbel gehören Ihnen
- TeamtageBahn und Hotel
zweite Klasse, Übernachtung im Doppelzimmer nur auf Wunsch
- Internetanschlussnicht erstattet
das sagen wir lieber vorher, als es hinterher zu erklären

Sechs bis zwölf Wochen, bezahlt.
Wer aus einer verwandten Tätigkeit kommt, ist oft nach sechs Wochen so weit. Quereinsteiger brauchen meist die vollen zwölf. Beides ist in Ordnung – die Einarbeitung wird vom ersten Tag an voll vergütet.
- Woche 1
Technik, Zugänge, Grundlagen
Ihre Geräte sind vor dem ersten Arbeitstag da und eingerichtet. Sie lernen die Systeme, das Team und Ihren Paten kennen. In dieser Woche führen Sie noch keine Kundengespräche.
- Woche 2 – 4
Mitlaufen
Sie hören bei echten Gesprächen zu, lesen laufende Akten mit und übernehmen erste eigene Aufgaben im Vier-Augen-Prinzip. Zwei feste Termine pro Woche mit Ihrem Paten.
- Woche 5 – 8
Eigene Vorgänge
Sie bearbeiten eigene Vorgänge, Ihr Pate sieht sie vorher durch. Der Umfang steigt in Absprache mit Ihnen, nicht nach Plan.
- Woche 9 – 12
Übergang in den Regelbetrieb
Gegenlesen nur noch bei Verträgen. Am Ende steht ein Gespräch mit Ihrer Führungskraft: Was fehlt noch, was verlängern wir, was können Sie schon.
Patenmodell
Ihr Pate ist nicht Ihre Führungskraft. Das ist Absicht: Sie sollen fragen können, ohne dass die Frage in eine Beurteilung einfließt. Paten bekommen dafür fünf Stunden pro Woche aus ihrem Regelpensum gutgeschrieben – die Betreuung kommt also nicht zusätzlich auf deren Arbeitstag obendrauf.
Ein Tag, wie er wirklich läuft.
Aufgezeichnet mit einer Kollegin aus der Vermittlung in Leipzig, im zweiten Jahr bei uns. Kein Musterbeispiel, sondern ein Tag aus dem Kalender.
- 08:45
- Anmelden, Zeiterfassung starten. E-Mails und Rückrufwünsche vom Vorabend sichten.
- 09:15
- Unterlagen für zwei Besichtigungstermine zusammenstellen, Korrekturen am Exposé einpflegen.
- 10:00
- Beginn der Kernzeit. Team-Video, zwölf Minuten, ohne Tagesordnung außer der Frage: Was hakt?
- 10:15
- Telefonate mit Interessenten, im Schnitt sieben bis zwölf Gespräche. Keine Vorgabe, keine Liste.
- 12:00
- Mittagspause, 45 Minuten. Sie wird automatisch abgezogen, ob Sie sie nehmen oder nicht.
- 12:45
- Videobesichtigung mit einer Interessentin, die 400 Kilometer entfernt wohnt.
- 14:00
- Selbstauskünfte und Finanzierungsbestätigungen prüfen, Reservierung vorbereiten.
- 15:00
- Wöchentlicher Termin mit der Patin, 30 Minuten. Nach der Einarbeitung entfällt er.
- 16:00
- Ende der Kernzeit.
- 16:30
- Vorgänge dokumentieren, Aufgaben für den nächsten Tag anlegen.
- 17:15
- Zeiterfassung stoppen. Ab hier erwartet niemand mehr eine Antwort.
In der Verwaltung sieht ein Tag anders aus: mehr Schriftverkehr, weniger Telefon, dafür harte Fristen bei Abrechnungen und Versammlungen. Die Struktur aus Kernzeit und frei eingeteilten Randstunden ist dieselbe.
Was wir nicht machen.
In der Immobilienbranche gibt es Praktiken, die Bewerberinnen und Bewerber zu Recht misstrauisch machen. Hier steht schwarz auf weiß, welche davon bei uns nicht vorkommen.
Keine Anrufquote
Es gibt keine Vorgabe, wie viele Gespräche Sie am Tag führen müssen. Gemessen werden abgeschlossene Vorgänge, nicht Aktivität.
Keine Wählmaschine
Kein Predictive Dialer, keine automatisch zugeteilten Kaltkontakte, kein Skript zum Ablesen. Sie rufen Menschen an, die eine Anfrage gestellt haben.
Keine Wochenendarbeit
Samstagsbesichtigungen gibt es bei uns nicht. Wer freiwillig am Wochenende etwas erledigt, baut die Zeit unter der Woche wieder ab.
Keine Scheinselbstständigkeit
Alle 142 Mitarbeitenden sind fest angestellt. Keine Handelsvertreterverträge, keine Rechnungsstellung, keine Gewerbeanmeldung.
Keine Schulungsgebühren
Einarbeitung, Software, Lizenzen, Visitenkarten und Fortbildungen zahlen wir. Wenn Sie irgendwo für einen Job zahlen sollen, ist das ein Warnsignal.
Kein Vertrieb im eigenen Umfeld
Wir erwarten nicht, dass Sie Familie, Freunde oder Bekannte als Kunden mitbringen. Ihr privates Adressbuch geht uns nichts an.
Sollte Ihnen im Bewerbungsverfahren etwas begegnen, das einem dieser Punkte widerspricht, schreiben Sie bitte direkt an [email protected].
Zwei Teamtage in Hamburg.
Im Frühjahr und im Herbst treffen wir uns für jeweils zwei Tage im Hamburger Büro. Die Termine stehen ein Jahr im Voraus fest, damit Urlaub, Kinderbetreuung und Pflege planbar bleiben.
Anreise mit der Bahn in der zweiten Klasse und die Übernachtung zahlen wir. Beide Tage zählen vollständig als Arbeitszeit, die Anreise eingerechnet. Ein Einzelzimmer ist der Normalfall, kein Aufpreis, keine Diskussion.
Wer wegen Pflege, Kindern oder Gesundheit nicht anreisen kann, wird zugeschaltet. Das betrifft jedes Mal etwa elf Personen und hat noch nie Folgen gehabt – weder für Beurteilungen noch für Beförderungen.
Fünf Dinge, die im Alltag zählen.
Sie melden es kurz und arbeiten offline weiter, soweit es geht. Dauert der Ausfall länger als einen halben Tag, schicken wir Ihnen einen mobilen Router aus dem Bestand. Die Zeit geht nicht von Ihrem Stundenkonto ab.
Nein. Ob Sie das steuerlich geltend machen, entscheiden Sie selbst. Die Bescheinigung, die das Finanzamt dafür verlangt, stellen wir Ihnen aus.
Einmal pro Woche 30 Minuten, dazu ein längeres Gespräch im Quartal, beides per Video. Dazwischen schreiben oder telefonieren Sie, wenn etwas ansteht – nicht nach Kalender.
Bis zu 20 Arbeitstage im Jahr innerhalb der EU, nach Absprache. Darüber hinaus wird es sozialversicherungsrechtlich aufwendig, deshalb machen wir es nicht.
Notebook, Monitor, Headset und Diensthandy schicken Sie zurück, das Rücksendeetikett kommt von uns. Stuhl und Tisch aus dem Zuschuss bleiben bei Ihnen.
Wenn das für Sie passt.
Alle ausgeschriebenen Stellen laufen genau so, wie es auf dieser Seite steht. Die Bewerbung dauert acht Minuten, ohne Anschreiben und ohne Lebenslauf-Upload. Von der Bewerbung bis zum Vertragsangebot vergehen im Schnitt 9 Tage.

